4x4-Baggerlader mit mechanischem Daumen
Das ist ein Baggerlader für den Mann, der mit nur einer Maschine zum Einsatz kommt und alles erledigt – Gräben aushebt, Asphalt aufbricht, LKW belädt, Grube wieder zuschüttet und das Gelände planiert. Es ist ein Baggerlader mit Mittelgelenk, einem 4-Zylinder-Dieselmotor, mechanischem Getriebe und noch so viel Restlaufzeit, dass er sich schon zweimal bezahlt macht.
Die Frontpartie ist eine 1 Kubikmeter fassende Mehrzweckschaufel mit angeschraubter Schneide. Die Ladearme sind als Z-Gestänge ausgeführt – beim Zurückbiegen wird kraftvoll gehoben. Die Hubkraft beträgt bis zur maximalen Höhe etwa 1.800 kg. Damit lassen sich beispielsweise eine Palette mit Betonsteinen, ein Stapel Säcke oder eine ordentliche Ladung nassen Sandes anheben. Die Füllstandsanzeige der Schaufel ist ein einfacher Stab am Arm – ein Blick darauf genügt, um zu erkennen, ob die Schaufel waagerecht steht.
Das Heck bildet ein Bagger mit 14 Fuß Grabtiefe und einem mechanischen Daumen. Der Ausleger schwenkt um 180 Grad, sodass Sie auch um Ecken graben können, ohne die Maschine bewegen zu müssen. Der Löffelstiel hat Standardlänge – lang genug, um den Boden einer Kellergrube zu erreichen, und kurz genug, um bei flachen Arbeiten nicht hinderlich zu sein. Der Zylinder des Löffels ist mit einem Überdruckventil ausgestattet, damit sich keine Bauteile verbiegen, wenn Sie auf Fels stoßen.
Die Hacke zuckt nicht, wenn man sie mit Federn bearbeitet.
Die Steuerung des Pilotgeräts ist leichtgängig. Man bewegt den Hebel nur einen Zentimeter, und der Löffelstiel bewegt sich ebenfalls nur einen Zentimeter – nicht einen ganzen Fuß. Das ist besonders wichtig, wenn man neben einer Wasserleitung arbeitet oder ein Rohr waagerecht verlegt. Man kann sich dem Werkstück vorsichtig nähern, anstatt dagegenzustoßen.Die Ladeschaufel lässt sich hoch genug auskippen, um einen Muldenkipper zu räumen
Die maximale Höhe beträgt am Scharnierbolzen über 2,70 Meter. Man fährt mit einer Tandemachse unter die Schaufel, rollt sie aus, und das Material fällt genau in die Mitte. Kein Klettern an den Seiten, kein Rütteln des Lkw, kein Warten, bis die Heckklappe frei ist.Das Lenkrad lässt sich in zweieinhalb Umdrehungen von Anschlag zu Anschlag drehen.
Die leichte Lenkung ermöglicht es Ihnen, in der Einfahrt zu wenden, ohne ständig das Lenkrad verdrehen zu müssen. Das Drehgelenk übernimmt ohnehin den Großteil der Drehung – das Lenkrad gibt lediglich die Richtung vor. Das spart Ihnen viel Kraft in den Armen, besonders an langen Tagen beim Beladen.Man kann einen Hydraulikschlauch wechseln, ohne irgendetwas anderes auseinanderzubauen.
Die Schläuche verlaufen in offenen Kabelkanälen, nicht hinter Stahlplatten. Wenn einer platzt – und Schläuche platzen nun mal –, holt man einen Schraubenschlüssel, schraubt ihn ab und einen neuen drauf. So kann man in einer Stunde wieder graben, anstatt den Nachmittag mit Versteckspielen zu verbringen.Die Stabilisator-Bedienelemente befinden sich direkt neben den Hackhebeln.
Eine Hand bleibt am Joystick, während die andere die Füße absenkt. Sie müssen weder durch die Kabine greifen noch nach unten schauen, um den Schalter zu finden. Maschine ausrichten, Loch graben, Füße einheben, zur nächsten Stelle fahren – alles, ohne sich zu bewegen.








